SV Friedersdorf 1920 e.V.

Auswärtssieg am Süßen See

Stefan Cordes, 11.03.2019

Auswärtssieg am Süßen See

Am Samstag spielte der SVF unter äußerlich schwierigen Bedingungen in Lüttchendorf. Mit den schwierigen Bedingungen meinen wir natürlich nicht den Kunstrasen - der war nämlich TOP - sondern vielmehr Sturmtief Eberhard. Tief-Eberard sorgte für Windstärke 8 - 9. Da musste mancher Zuschauer sein künstliches Haar bzw. Mütze ordentlich festhalten. Der Kunstrasen, freiliegend an der B 180, bot für die Winde die beste Angriffsfläche. 

So stürmisch wie das Wetter begann der Gastgeber. Sie legten los, wie die Feuerwehr und drückten uns in die eigene Spielfeldhälfte. Und so kam es, wie es kommen musste und Felix Bartolini erzielte in der 3. Minute mit der ersten Torchance das 1:0 für den Gastgeber. Der SVF hatte in den ersten 15 Minuten Glück nicht höher in Rückstand zu geraten. Lüttchendorf vergaß in die Phase einfach, dass 2:0 nachzulegen. Danach bekam der SVF dann Zugriff auf das Spiel. Daniel Wawrzyniak hatte in der 20. Minute den Ausgleich auf dem Fuß. Doch sein Volley-Schuss konnte vom Hüter der Lüttchendorfer noch sensationell über die Latte gelenkt werden. Kurz darauf jubelte der Anhang des SVF. Nach einer Eckenserie gab es nach 3 Ecken keinen Elfer (wir spielen ja auch keinen Freizeit-Fussball), sondern erneut Ecke. Diese wurde dann durch en Wind reingedreht und sprang vom Schienbein eines Lüttchendorfer Spieler in´s eigene Tor. Fast im Gegenzug die erneute Führung für den Gastgeber. Wer nun dachte, dass der SVF einbricht, musste sich eines besseren belehren lassen. Denn nun begann die beste Zeit des SVF. Nach einem Foul an Hlynianyi versenkte Torsten Schmidt den fälligen Elfer zum 2:2. Nur eine Minute später war es der gefoulte selbst, der die Führung für den SVF erzielte. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

Gleich nach der Pause hatte Lüttchendorf die Riesenchance zum Ausgleich. Doch der Ball strich am Friedersdorfer Gehäuse vorbei. Praktisch im Gegenzug erzielte Illia Hlynianyi mit seinem 2. Treffer das 4:2 für Friedersdorf. Praktisch die spielentscheidende Szene. 

Anstatt sich nun zurückzuziehen und das Ergebnis zu verwalten, blieb der SVF am Drücker. Dafür wurden sie dann in der 51. Minute belohnt. Daniel Wawrzyniak erzielte das 5:2. Doch auch Lüttchendorf gab sich nicht auf. Nach einem Foulspiel im Strafraum des SVF, entschied der gut leitende Schiedsrichter Strackeljahn auf den Elfmeter für Lüttchendorf. Dieser war genauso berechtigt, wie der Elfer für Friedersdof. Christopher Dilgen ließ sich die Chance nicht entgehen und verkürzte auf 3:5. Danach entwickelte sich eine muntere Partie. Auf beiden Seiten gab es noch Chancen den Anschlusstreffer bzw. den KO-Schlag zu versetzen. Bis zur 94. Minute ließ sich der SVF damit Zeit. Kapitän Ron Peters trifft im Nachschuß zum 6:3. Danach war dann Schluss der Partie.

Der SVF fühlt sich auf dem Kunstrasen pudelwohl. Wie schon gegen Weißenfels ein starkes Auswärtsgesicht der Mannschaft. Eine gute Leistung bei der, der verdiente Sieg vileleicht etwas zu hoch ausgefallen ist.


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